Aquarium bepflanzen richtig gemacht

Die optimale Einrichtung des Aquariums ist nicht nur eine Geschmacksfrage, sondern auch für die zukünftigen Bewohner von großer Bedeutung. Sowohl im Süßwasseraquarium wie im Salzwasseraquarium hängt das Wohlbefinden der Fische stark von einer umfangreichen und sinnvollen Bepflanzung ab. Aquarium bepflanzen – wir haben einige Tipps zusammengestellt. Diese gelten für kleine Aquarien genauso wie für ein 14000 Liter Aquarium:

Planen und Umsetzen

Um das Aquarium bepflanzen zu erleichtern und späteren Versetzungsaktionen vorzubeugen, empfiehlt es sich, zuerst einen Pflanzplan zu erstellen. Damit Sie ein gesundes Klima und ein langfristiges ökologisches Gleichgewicht im Aquarium herstellen können, sollten Sie beim Süßwasseraquarium rund 80 Prozent des Bodens bepflanzen. Darüber hinaus sind am Anfang schnell wachsende Wasserpflanzen vorzuziehen, da so einer Algenplage vorgebeugt werden kann. In Meerwasseraquarien beschränkt sich das Aquarium bepflanzen hingegen auf einige Seegräser und höhere Algenarten, die dank der beeindruckenden Vielfalt der Korallen jedoch gar nicht nötig sind.

Nachdem Sie das Aquarium etwa ein Drittel mit Wasser gefüllt haben, kann das Aquarium bepflanzen endlich losgehen. Sie sollten das vordere Drittel des Aquariums mit klein bleibenden Pflanzenarten bepflanzen. Sobald der Vordergrund nach ihren Vorstellungen bepflanzt wurde, können Sie das Aquarium bis zur Hälfte auffüllen und die mittelgroßen Pflanzen für die Mittelgrundbepflanzung vorbereiten. Im Anschluss können Sie das Aquarium fast komplett auffüllen und die großen Pflanzen für den Hintergrund, die sich auch hervorragend dafür eignen die technischen Geräte zu verstecken, einpflanzen. Wurde das Aquarium bepflanzen abgeschlossen, kann das Aquarium vollständig aufgefüllt werden.

Pflanzen benötigen viel Pflege

Das Aquarium bepflanzen alleine reicht jedoch nicht aus. Die Wasserpflanzen müssen in den folgenden Monaten und Jahren auch gepflegt werden, denn zum Wachsen benötigen sie die verschiedensten Nährstoffe. Fehlt einer dieser Nährstoffe, können Sie dies an einem Krümmen der Pflanzen, einem schwachen Wuchs und an blassen bzw. gelben Blättern erkennen. In der Folge wachsen auf den Wasserpflanzen vermehrt Algen. Mit speziellen Aquariendüngern können Sie den Nährstoffgehalt des Wassers jedoch wieder ausgleichen. Universaldünger oder Systemdünger eignen sich zum Beispiel hervorragend bei gelben und glasigen Blättern, die auf einen Kalium- und Eisenmangel hindeuten. Mittlerweile gibt es allerdings auch täuschend echte Kunstpflanzen, welche nicht nur das Aquarium bepflanzen, sondern auch die Pflege des Aquariums erleichtern können.

Wer sich professionell dafür interessiert: An Universitäten kann man Meeresbiologie studieren, so wie an der Uni Rostock. Absolventen dieser Studiengänge sind u.a. in großen Aquarien beschäftigt.