Aquarienpflanzen im Gartenteich – Die schönsten Pflanzen

Bei der Wahl der geeigneten Aquarienpflanze für den Gartenteich kommt selbst ein Hobbygärtner ins Grübeln. Zum einen wegen der richtigen Zeit, die eine Aquarienpflanze zum Gedeihen benötigt und zum anderen sollte diese auch die richtigen Bedingungen vorfinden.

Vorab sei hier gesagt, dass nach der Anschaffung eine Pflanze nicht in den ersten 3 Wochen der prallen Mittagssonne ausgesetzt sein sollte. Auch Pflanzen erleiden einen Sonnenbrand und die Anschaffung war dann vergebens. Nach dieser relativ kurzen „Schonzeit“ können die Pflanzen in den Teich gebracht werden. Ein optimaler Teich hat ausreichend Sonne, um eine schnelle Erwärmung des Wassers gewährleisten zu können.

Welche Pflanzen sind geeignet?

Es gibt bekannte „Exoten“ unter den Aquarienpflanzen. Dies sind u.a.:

  • Eichhornia crassipes,
  • Pistia stratiotes und
  • Salvinia sp.

Hier ein kleiner Eindruck der Eichhornia crassipes, der Wasserhyazinthe:

Weiterhin kann man auch zu folgenden Arten greifen:

Heteranthera zosterifolia, welche blaue Blütenstände herausbildet und im flachen Wasser zur dichten Bestandsbildung neigt.

Die Heteranthera reniformis ist ebenfalls gut geeignet für flache Gewässer und besitzt zierliche weiße Blüten mit abgerundeten, herzförmigen Blättern.

Die Sorte Zosterella dubia verfügt – ähnlich der H. zosterifolia – über dichte Bestände im flachen Wasser und unterscheidet sich von H. zosterifolia durch einen lockereren Wuchs, gelbe Blütenstände und längere Blätter.

Eine Pflanze, die auf sehr nährstoffreiches Wasser angewiesen ist, aber aufgrund der verdickten Blätter zu den Raritäten zählt, ist die Pistia stratiotes. Die Limnobium laevigatum benötigt ebenfalls nährstoffreiche Gewässer und zählt zu den Sumpfpflanzen. Sie kann aber auch als Schwimmpflanze kultiviert werden, welche dann aber kleiner ist als die Sumpfpflanzenform.

Wer gerne einen Blickfang im Garten züchten möchte, dem sei die Pflanze Eichhornia azurea ans Herz gelegt. Die Blüten sind azurblau und deren Blütenstände halten sich relativ lange. Allerdings sollte man sie im Aquarium von der submersen Aquarienform in die emerse Schwimmpflanzenform überführen. Ist dies bewerkstelligt, muss man sie anschließend in den Sumpfteil pflanzen, wo sie sich über die Wasseroberfläche ausbreitet. Ein sehr schöner Anblick.

Als Gartenteichbesitzer sollten Sie allerdings der ganzen Gartenumgebung Aufmerksamkeit schenken. Wenn Sie nicht nur den Gartenteich bepflanzen wollen, sondern auch das Ufer und umliegende Gebiete, können Sie z.B. bei Edinger weiteres qualitatives Material zur Gartengestaltung erwerben.

Für weitere Tipps zur Außenbepflanzung lesen Sie hier weiter.

Was man noch beachten sollte

Pflegetipps gibt’s es wie Sand am Meer. Generell sei hierzu erwähnt, dass viele Arten im Paludarium überwintern können. Voraussetzung hierfür sind starke Beleuchtung und eine Temperatur von 12 – 15 °C. Dabei sollten die Beleuchtungsdauer täglich 12 Stunden betragen. Wer seine Pflanzen in einem speziellen Wasserbecken überwintern lassen möchte, der sollte eine Zusatzbeleuchtung kaufen, um die fehlenden 12 Stunden ausgleichen zu können.

Gute Bepflanzung, gutes Ökosystem Gartenteich

Wenn Sie Ihren Gartenteich gut bepflanzt haben, ist dies nicht nur ein schöner Anblick, sondern auch wichtig für das Gleichgewicht im Teich. Vor allem, wenn Sie Fische halten, muss das Ökosystem Gartenteich funktionieren. Mit den vorgestellten Pflanzen haben Sie schon einmal einen guten Anfang gemacht. Wir wünschen Ihnen noch viel Freude an Ihrem Gartenteich und einen sonnigen Sommer!

Weitere Informationen finden Sie hier:

Wie Sie den Gartenteich richtig pflegen